Sehenswürdigkeiten

Korneuburg - eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Korneuburg bietet seinen Besuchern eine Reihe interessanter Bauten und Denkmäler, die Aufschluss über die bewegte Geschichte der Stadt geben. Wer mit offenen Augen durch die Stadt wandert, wird nicht nur im Zentrum, sondern auch an vielen anderen Orten immer wieder auf die Zeugen der Vergangenheit treffen.

Rathaus - Stiegenaufgang und Wappendecke Rathaus

Das neugotische Rathaus, 1894 - 1895, erbaut und dem mittelalterlichen Stadtturm harmonisch angegliedert, ist das Wahrzeichen der Stadt Korneuburg. Die prächtigen Standbilder an der Vorderfront des Rathauses über dem Balkon, Kaiser franz Joseph und Herzog Albrecht I., sind Werke des Bildhauers Emanuel Pendl.

Das Foyer des Rathauses mit seiner herrlichen Wappendecke und dem in mühevoller Kleinarbeit renovierten Stiegenaufgang sind Schmuckstücke ganz besonderer Art und bilden einen wunderschönen Rahmen für die vielen im Hause stattfindenden Trauungen. Der Rathausturm stellt durch seine imposante Höhe und den guten Blick über die Stadt für Besucher einen großen Anreiz dar. Der Stadtturm ist von Ostern bis Allerheiligen frei zugänglich (geöffnet von 10 bis 17 Uhr).

Rattenfängerbrunnen am Hauptplatz

Rattenfängerbrunnen

Eines der schönsten Wahrzeichen der Stadt ist der Rattenfängerbrunnen. Er steht an Stelle zweier Brunnen, die anlässlich der Errichtung des Rathauses entfernt worden waren

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Teil der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert

Stadtmauer

Ins 13. Jahrhundert geht der Bau der alten Stadtmauer zurück von der an einigen Stellen im Innenstadtbereich noch Reste zu sehen sind.

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Synagoge aus dem 14. Jahrhundert

Synagoge

In der Roßmühlgasse befinden sich die Reste einer der ältesten Synagogen Niederösterreichs. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert, steht unter Denkmalschutz und befindet sich im Privatbesitz.

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Augustinerkirche Augustinerkirche

Die Augustinerkirche ist weit über die Grenzen Korneuburgs hinaus bekannt. Ihre Baugeschichte ist kurz, denn die Kirchen des 1338 von Otto dem Fröhlichen gegründeten Augustinerklosters wurde in den Jahren 1745 - 1773 von einem unbekannten Meister neu aufgebaut. 1898 wurde der Turm nach Plänen des Wiener Architekten Max Kropf errichtet. Im Inneren der Kirche dominieren die Werke von Franz Anton Maulpertsch. Eines der Hauptwerke des Malers ist das prächtige Hochaltarfresko "Das letzte Abendmahl". Drei weitere Altarb ilder zeigen den heiligen Nikolaus von Tolentino, den heiligen Rochus und den heiligen Augustinus.

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KulturzentrumKulturzentrum

Das 1908 errichtete "Tröpferlbad" wurde in den sechziger Jahren zum Museum umgewidmet und 1989 aufgrund seiner großen Bedeutung für die Altstadt zum Kulturzentrum ausgebaut. Es beherbergt den Museumsverein und mehrere mit großem Wissen und viel Liebe zum Detail aufgebaute Ausstellungen über die Geschichte der Stadt.

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Nico Dostal Denkmal am Hauptplatz Nico Dostal Denkmal

Dieser Gedenkstein wurde im Jahre 1983 von der Stadtgemeinde zu Ehren des großen Komponisten und Korneuburgers Nico Dostal errichtet.

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Dreifaltigkeitssäule vor dem Rathaus Dreifaltigkeitssäule

Wurde 1747 nach dem Erlöschen der Pest erbaut. Gestiftet von Michael Jochinger. Die drei Reliefs stellen dar: Flucht aus Ägypten, Almosen spendende Frau, die drei Pestheiligen. Über den Reliefs sind drei Erzengel: Gabriel mit Lilie (Verkündigung), Michael mit Waage (gut, böse), Raphael mit Fisch und Wanderstab. Abschluss ist die Krönung der Mutter Gottes durch die Dreifaltigkeit.

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Anna Selbdritt Statue

Anna Selbdritt Statue

Kirchengasse 8.

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Römisch-Katholischer Pfarrhof

Römisch-Katholischer Pfarrhof

Eingangstor mit Marmorstein, Wappen mit Tierfigur Fischotter, vom Herrschergeschlecht der Otter.

 

Schubertdenkmal im Kirchenpark Schubertdenkmal

Kirchenpark. Erbaut 1928 von dem Architekten und bildenden Künstler Karl Bodingbauer anläßlich der 100. Wiederkehr des Todestages von Franz Schubert.

 

Schillerlinde

Kirchenpark. Wurde 1905 als Erinnerung an den 100. Todestag des großen deutschen Dramatikers gepflanzt - Gedenkstein 1805 - 1905.

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Innenhof des Alten Einkehrgasthofs Alter Einkehrgasthof

Stockerauer Straße / Schaumannstraße. Um 1600 (heute: Gasthaus) schöner Innenhof, schöner Blick auf Augustinerkirche.

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Stadtpfarrkirche

Stadtpfarrkirche

Inmitten der wunderschön renovierten Altstadtgassen steht die 1212 erbaute Stadtpfarrkirche, die dem Hl. Aegidius geweiht ist. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1870.

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Ehemaliges Kapuzinerkloster

 


Ehemaliges Kapuzinerkloster

Kapuzinerorden von 1623 bis 1783, von Josef II. aufgelöst, dann Salzmagazin, heute Finanzamt, Laaer Straße.

 

Johann Nepomuk Statue

Johann Nepomuk StatueFrüher stand die Statue vor dem Wiener Tor, heute zwischen Wiener Straße und Schubertstraße. Gearbeitet aus "Mariazeller Guß". Hier stand vorher seit langem eine Steinplastik des Heiligen, die sich jetzt in Großmugl befindet. Die Jahreszahl 1828 erinnert an die Erneuerung der alten Steinplastik durch die Mariazeller Gußplastig. Die Einweihung der Statue erfolgte am 11. Mai 1829.

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Marienstatue im MuseumsparkMarienstatue im Park beim Kulturzentrum

1848, aus der Mariazeller Erzgießerei.

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Steinleuchte

Anfang des 17. Jahrhunderts. Zeigt noch die Merkmale der Bearbeitung einer Holzsäule. Sie wurde 1983 renoviert (im Auftrag der Stadtgemeinde). Im Rahmen dieser Renovierung wurde die Steinleuchte in die Hovengasse, gegenüber der Firma Girak, versetzt.

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Steinsäule bei der Schiffswerft

Steinsäule bei der Schiffswerft (Raaber Kreuz)

1598 wurde die Festung Raab durch kaiserliche Truppen befreit. Inschrift: Sag Gott dem Herrn Lob und Dank, dass Raab ist gekommen in der Christen Hand.

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Friedhof

Kreuzgang am Friedhof



Arkaden mit Kreuzwegleiden

Arkadenbilder vom Korneuburger Maler Alois Stoff. An der Decke ist die Auferstehung und Himmelfahrt Christi dargestellt. Die Einweihung erfolgte 1891.

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Gußeisenkreuz am FriedhofGußeisenkreuz
Das Kreuz aus Gusseisen (aus der Gießerei Mariazell) stand vor dem Stockerauer Tor. Am Sockel ist ein Relief, das das Letzte Abendmahl darstellt. Aufstellung: 1829; Einweihung: 1830.

1889 wurde das Kreuz auf den zweiten Friedhof gebracht. Inschrift: "Damit Gott der Allmächtige die Stadt Korneuburg vor Schicksalsschlägen wie Hungersnot und Pest und vor allem kriegerischen Ursachen beschützt." 1829 beschlossen die Stadtverwaltung und die Bürgerschaft die Errichtung eines keltischen Kreuzes aus Gusseisen vor dem Stockerauer Tor.Kriegerdenkmal am Friedhof

Kriegerdenkmal
Wurde während des 1. Weltkrieges 1916 errichtet. Gedächtniskapelle: Im 1. Weltkrieg wurde der Heldenfriedhof angelegt und die Kapelle errichtet.

 

 


Denkmal der Widerstandskämpfer

Denkmal der Widerstandskämpfer
Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffswerft gelegen wurde das Denkmal zum Gedächtnis an die hingerichteten und überlebenden Widerstandskämpfer errichtet.evangelische Kirche

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Evangelische Kirche
Die evangelische Kirche befindet sich an der Kreuzung Bisamberger Straße / Kielmannseggasse.

Der Vorgängerbau wurde am 20.03.1945 durch Bombenwurf zuerstäört. Als Interimslösung wurde eine Baracke gespendet von kanadischen Christen aufgestellt.

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Denkmal der Eisenbahnpioniere

Denkmal der Eisenbahnpioniere
An der Einmündung der Girakstraße in die Leobendorfer Straße, gegenüber der Dabschkaserne steht das Denkmal der Eisenbahnpioniere, die in Korneuburg ab dem Jahr 1883 die militärische Technik entwickelten, pflegten und verbesserten.Wasserturm beim Parkweg

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Wassertürme
Zwischen der Donaustraße und dem Parkweg befindet sich einer der beiden Wassertürme der K&K-Armee. Er diente zur Wasserversorgung des Genesungslagers für verwundete Soldaten des Ersten Weltkrieges, die auf dem Gebiet der heutigen Schrebergärten in Baracken untergebracht waren. Die Donaustraße hieß eins Holz-Gstetten-Weg und führte zum heutigen Ausstreifplatz Wasserturm im Trenkenschuhan der Donau, wo einst die Flöße landeten und Bauholz die Donau abwärts brachten.

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Der zweite Wasserturm steht im Trenkenschuh und diente zur Wasserversorgung der Belegschaft des Pioniergerätelagers.

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Stadterneuerung Korneuburg