Spatenstich für den Volksschul-Zubau: Neue schulische Nachmittagsbetreuung am Bankmannring

15.01.2026 15:20

GR Margit Flandorfer, Roland Buder, STR Petra Gerstenecker, VZBGM  Stefan Hanke, BGM Christian Gepp, LR Christiane Teschl-Hofmeister, Roland Rogner, STR Martin Peterl, Alfred Müller, Andreas Strobl, GR Kathrin Kaindl und GR Andreas Minnich

Mit dem Spatenstich am 15. Jänner startete offiziell der Bau des Zubaus zur Volksschule Korneuburg am Standort Bankmannring 19. Auf der Liegenschaft des ehemaligen Bezirksbauamts entsteht ein eigenständiges Gebäude für die schulische Nachmittagsbetreuung und damit ein wichtiger Ausbau der Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur in Korneuburg. 

„Mit diesem Projekt schaffen wir moderne, kindgerechte Räume und entlasten Familien durch ein zeitgemäßes Betreuungsangebot direkt am Schulstandort. Der Ausbau ist ein klares Bekenntnis zu Bildung, Vereinbarkeit und Zukunft“, betont Bürgermeister Christian Gepp. 

„Schulen sind wichtige Orte für die Entwicklung unserer Kinder. Sie sind nicht nur Lehranstalten, sie sind auch Lebens- und Freizeiträume. Mit dem Ausbau der schulischen Tagesbetreuung investiert die Stadtgemeinde Korneuburg gemeinsam mit dem Land Niederösterreich in die beste Zukunft unserer Kinder und in eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Eltern. Danke an Bürgermeister Christian Gepp und sein Team aus Politik und Verwaltung für dieses Projekt“, so Bildungs-Landesrätin Christiane TeschlHofmeister. 

Ein gemeinsamer Schulstandort – kurze Wege, starke Verbindung Der Neubau entsteht auf einem neu gebildeten Grundstück, das durch die Zusammenlegung mehrerer Liegenschaften zu einem gemeinsamen Schulstandort entwickelt wird. Die Erschließung erfolgt vom Bankmannring über einen gedeckten Vorplatz. 

Ein wesentliches Element ist die witterungsgeschützte Verbindungsbrücke im 2. Obergeschoss, die den Neubau mit der bestehenden Volksschule verbindet. Der Niveauunterschied wird dabei barrierefrei durch eine Treppenanlage und eine Hubplattform überwunden – gleichzeitig wird damit auch der erforderliche zweite Fluchtweg für das 2. Obergeschoss und das Dachgeschoss sichergestellt. 


Raum für Betreuung, Gemeinschaft und Mittagessen 

Das Raumprogramm umfasst 12 Gruppenräume für die Nachmittagsbetreuung der Kinder der 1. bis 4. Schulstufe samt erforderlichen Nebenräumen. Im Untergeschoss wird ein Speisesaal mit 80 Sitzplätzen umgesetzt, ergänzt durch eine Aufwärmküche (Mittagessen wird angeliefert) sowie Spülbereich. 

Der Neubau verfügt über ein Kellergeschoss, Erdgeschoss, zwei Obergeschosse und ein Dachgeschoss – insgesamt vier oberirdische Geschoße. Ein hallenartiges Stiegenhaus verbindet die Ebenen, ein Lift ermöglicht die barrierefreie Erschließung aller Geschosse. 


Nachhaltig geplant – begrünt, belichtet, lebendig 

Der Gebäudeabschluss wird durch Schräg- und Flachdächer gebildet, die mit Aluminiumdeckung ausgeführt bzw. extensiv begrünt werden. Durch eine Geländeabsenkung im nördlichen Gartenbereich entsteht ein direkter Ausgang aus dem Untergeschoss in den Garten – gleichzeitig wird eine natürliche Belichtung und Belüftung von Teilen des Untergeschosses ermöglicht. 

Die nördliche Freifläche wird als Spielfläche gestaltet. Zusätzlich entsteht im Bereich des Gartenausgangs eine Sitzstufenanlage als Aufenthalts- und Begegnungsbereich. Zwei Gruppenräume sowie die Garderobe im Erdgeschoss erhalten direkte Ausgänge in den Garten. 

Der Projektarchitekt Arch. DI Roland Rogner der Planungsgemeinschaft wafler architektur / kosaplaner unterstreicht den Ansatz: „Unser Ziel war ein Gebäude, das funktional, sicher und zugleich hell, offen und kindgerecht ist. Die klare Erschließung, kurze Fluchtwege, barrierefreie Zugänge und die starke Verbindung zur bestehenden Volksschule schaffen einen Standort, der im Alltag bestens funktioniert – und sich gleichzeitig nachhaltig in die Umgebung einfügt.“ 


Finanzierung 

Die Baukosten betragen rund 6 Mio. Euro, die Gesamtkosten liegen bei 7,7 Mio. Euro. Das Projekt wird vom Land Niederösterreich gefördert. 

„Wir investieren hier nicht nur in ein Gebäude, sondern in Lebensqualität – für Kinder, Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen. Ein moderner Schulstandort ist ein zentraler Baustein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig zu stärken und verlässliche Betreuung im Schulalltag zu sichern“, so Bürgermeister Christian Gepp.