Uneingeschränkte Wasserversorgung trotz Trockenheit

Foto (v.l.n.r.): Sascha Pichler (Wasserversorgung Korneuburg), BGM Christian Gepp, Ronald Maurer (Stadtservice Korneuburg) und Stadtamtsdirektor Christian Buresch rufen zur Achtsamkeit beim Umgang mit Wasser auf.

Trotz der anhaltenden Trockenheit bleibt die Wasserversorgung in Korneuburg uneingeschränkt gesichert. Dennoch appelliert die Stadtgemeinde an ihre Bürgerinnen und Bürger, zurzeit besonders sparsam mit dem verfügbaren Wasser umzugehen. 

Die anhaltende Hitzewelle und die damit verbundene Trockenheit führt dazu, dass einige Gemeinden in Österreich Maßnahmen setzen müssen, um den lokalen Wasserverbrauch zu reduzieren. In Korneuburg sind derartige Maßnahmen zurzeit nicht notwendig. Damit dies weiterhin gegeben ist, appelliert die Stadtgemeinde Korneuburg an einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser. Besonders an heißen Tagen entstehen lokale Verbrauchsspitzen, die die Wasserversorgung in übermäßigem Ausmaß belasten. Um dies zu verhindern, sind alle Korneuburgerinnen und Korneuburger aufgerufen, ihren Wasserverbrauch mit folgenden Tipps zu minimieren. 

Tipps zur Reduktion des Wasserverbrauchs
Die Bewässerung von Pflanzen und Gärten sollte jedenfalls auf das notwendige Minimum reduziert werden und am Abend oder in der Früh erfolgen, um die Wirkung des Gießens zu erhöhen. Auch bei Geschirrspülern und Waschmaschinen können Bürgerinnen und Bürger Wasser einsparen, indem sie darauf achten, diese nur vollbeladen zu starten. 

Die Bevölkerung wird weiters gebeten, auf das Waschen von Fahrzeugen im privaten Bereich zu verzichten und stattdessen auf professionelle Waschanlagen zurückzugreifen. Diese bereiten das verwendete Wasser wieder auf und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur Schonung der Wasserressourcen. Die Stadtgemeinde Korneuburg bittet ihre Bürgerinnen und Bürger außerdem, auf das Befüllen von privaten Pools oder Planschbecken während der Spitzenzeiten am Nachmittag oder am frühen Abend zu verzichten. 

Versorgungssicherheit auch an Hitzetagen gewährleistet
Trotz der anhaltenden Trockenheit ist die Trinkwasserversorgung in Korneuburg weiterhin uneingeschränkt gesichert. Die Versorgung erfolgt über fünf Brunnen, die gemeinsam rund 20.000 Einwohnerinnen und Einwohner in Korneuburg, Leobendorf, Oberrohrbach und Unterrohrbach mit hochwertigem Trinkwasser versorgen.

Der Wasserbedarf steigt an heißen Sommertagen deutlich an, während durchschnittlich rund 4.500 m³ Trinkwasser pro Tag benötigt werden, liegt der Verbrauch an Hitzetagen derzeit bei bis zu 8.500 m³ pro Tag. Möglich wird die sichere Versorgung durch eine leistungsfähige Infrastruktur und laufende Investitionen in das Versorgungsnetz. Allein für die laufende Erneuerung und Modernisierung des Rohrnetzes werden jährlich rund 500.000 Euro investiert. Ein wichtiger Meilenstein war darüber hinaus die Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters im Jahr 2024, der zusätzliche Speicherkapazitäten schafft und die Versorgungssicherheit nachhaltig stärkt. Gemeinsam mit der Transport- und Ringleitung bildet er eine wesentliche Grundlage dafür, dass auch bei hoher Nachfrage und längeren Trockenperioden ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht.