Waldbrandgefahr durch Hitze und Trockenheit

Vegetationsbrand am 28.07.2026

In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu Wald- und Vegetationsbränden, zuletzt am 28. Juli. Die Stadtgemeinde Korneuburg bittet Bürgerinnen und Bürger um besondere Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Bereich von Wäldern oder trockener Vegetation. 

Durch die anhaltend Hitze und die geringen Regenfälle der letzten Wochen sind Wald- und Grünflächen besonders trocken und damit anfällig für Brände. Erst am 28. Juli kam es zu einem Vegetationsbrand im Stadtgebiet entlang der Donauufer Autobahn. Seit dem 28. April ist die Waldbrandverordnung der BH Korneuburg aktiv. Auch der Niederösterreichische Landesverband und der Zivilschutzverband warnen vor einer erhöhten Waldbrandgefahr. Daher ist das Rauchen, Grillen oder sonstiges Entzünden  von Feuer im Bereich von Wäldern und trockener Vegetation streng verboten. Die Stadtgemeinde Korneuburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Aufmerksamkeit. Im Zweifelsfall gilt: Im Notfall 122 wählen!


Auf die eigene Gesundheit achten
Um gesundheitlichen Beschwerden aufgrund der hohen Temperaturen vorzubeugen, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch regelmäßiges Trinken das wichtigste Gebot. Bei Autofahrten sollte stets ausreichend Wasser mitgeführt werden, um auf eventuelle Staus vorbereitet zu sein. Es wird empfohlen, leichte Kleidung sowie eine Kopfbedeckung zu tragen und die direkte Sonne zu meiden. Die Tageshöchsttemperaturen werden voraussichtlich am späten Nachmittag zwischen 16:30 und 17:30 Uhr erreicht. Besondere Vorsicht gilt zudem beim Betrieb von mobilen Klimageräten in Wohnungen mit Gasthermen oder Gasherden, da hierbei Lebensgefahr durch eine Kohlenmonoxidvergiftung entstehen kann. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte beachten, dass extreme Hitze deren Wirkung verändern kann, weshalb eine gute Flüssigkeitszufuhr und im Zweifelsfall ärztlicher Rat wichtig sind.

Für direkte Fragen der Bevölkerung steht das kostenlose Hitze-Telefon unter der Nummer 0800 880 800 zur Verfügung.