Wo gutes Rad nicht teuer ist: Radbörse 2026

Foto (v.l.n.r.): STR Bernd Herzog, GR Andrea Zych, GR Thomas Pfaffl, GR Elisabeth  Kerschbaum, GR Thomas Sauer, GR Hubert Hinterberger und STR Ewald Ebner mit  Helfern bei der Radbörse.

Alles drehte sich um Mobilität, Nachhaltigkeit und das Rad: Die Stadtgemeinde Korneuburg blickt auf eine gelungene Radbörse 2026 zurück. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, gebrauchte Fahrräder zu kaufen oder zu verkaufen und so aktiv zur Wiederverwendung beizutragen. 

Unter dem Motto „Hier bleibt niemand radlos zurück“ nutzten viele Fahrradfans am 26. April die Gelegenheit, ein preiswertes Fahrrad für den Alltag zu erwerben oder nicht mehr benötigte Räder zu verkaufen. Insgesamt konnten 105 Fahrräder übernommen und 45 davon weiterverkauft werden. So fanden zahlreiche Räder den Weg vom Keller zurück auf die Straße. Besonders geschätzt wurde dabei die einfache Abwicklung von der Annahme am Vormittag über den Verkauf bis hin zur Auszahlung beziehungsweise Abholung am Nachmittag. 


Nachhaltige Mobilität im Zentrum 

Auch der nachhaltige Aspekt stand im Mittelpunkt der Radbörse. Zehn Prozent des Verkaufspreises wurden für die Organisation einbehalten, die weiteren Einnahmen kommen Mobilitätsprojekten der Stadtgemeinde zugute. Die Radbörse leistet damit erneut einen wichtigen Beitrag zur Förderung umweltfreundlicher Mobilität und zur sinnvollen Weiterverwendung gebrauchter Fahrräder. 

Auch Bürgermeister Christian Gepp überzeugte sich von dem großen Fahrrad-Angebot vor Ort: „Jedes Fahrrad, das wir heute vermittelt haben, ist ein Gewinn für unsere Umwelt. Mit der Radbörse zeigen wir, dass Mobilität in Korneuburg nicht neu und teuer sein muss, um nachhaltig zu sein. Es freut mich riesig, dass wir so viele ‚Kellerleichen‘ wieder zurück auf die Straße gebracht haben.“