Ampelanlage bei Kreuzung Laaer Straße und Mechtlerstraße

05.12.2025 09:05

Ampelanlage bei Kreuzung Laaer Straße und Mechtlerstraße

Foto (v.l.n.r.): GR Thomas Pfaffl, STR Ewald Ebner, GR Thomas Sauer, BGM Christian Gepp, Patrick Rauscher (Verwaltung), GR Martin Grünbeck, STR Bernd Herzog und Peter Schubert (Bereichsleitung Wirtschaftshof) bei der neuen Ampelanlage Kreuzung Laaer Straße und Mechtlerstraße. ©Stadtgemeinde Korneuburg

Die neue Ampelanlage nördlich der Kreuzung Laaer Straße und Mechtlerstraße wurde fertiggestellt. Die Anlage umfasst eine sichere Querung für Fußgängerinnen und Fußgänger und für Radfahrerinnen und Radfahrer. Zusätzlich wurde die Verbindungsspange zur Windmühlgasse verbreitert und neue Bäume gepflanzt.

Die Verkehrslichtsignalanlage wurde am 22. September von der Abteilung Landesstraßenplanung des Landes Niederösterreich als fertiggestellt gemeldet. Der Bereich verzeichnet besonders in der Früh und abends eine erhöhte Nutzung. Durch das Projekt wurde ein bedeutender Lückenschluss geschaffen. Das verbessert die Verkehrssicherheit und die Mobilität. Die sichere Querung erhöht den Komfort für alle Schülerinnen und Schüler. Für die Verbreiterung der Verbindungsspange mussten zwölf Bäume entfernt werden. Ein Teil der Bäume wurde in die Hundefreilaufzone umgesiedelt. 

Im Zuge der Fertigstellung wurden dreizehn neue Bäume gepflanzt. Es wurden sechs Feldahorne (Acer campestre), fünf Pyramiden-Hainbuchen (Carpinus betulus ‘Fastigiata’) und zwei Spitzahorne (Acer platanoides) gesetzt. Diese Baumarten gelten als klimafit, standorttolerant und stadtgeeignet und entsprechen der Zielsetzung der Stadt Korneuburg vorrangig hitze- und trockenheitsresistentere Arten zu pflanzen.

Die Kosten der neuen Low Energy Ampelanlage und der Erweiterung des Übergangs betragen insgesamt rund 27.300 Euro. 12 Prozent der Kosten übernimmt das Land Niederösterreich und 88 Prozent trägt die Stadtgemeinde Korneuburg. Die Herstellung der Bodenmarkierung wurde von einer weiteren Firma ausgeführt. Diese Kosten liegen bei 1.209 Euro und werden von der Stadtgemeinde getragen.

Projektumsetzung

Die Projektunterlagen wurden im Mai 2023 bei der Bezirkshauptmannschaft zur Prüfung eingereicht. Die Bauarbeiten für die Anlage dauerten rund zwei Arbeitstage. Für die planliche Darstellung und die Einreichung war das ZT Büro Kiener Consult GmbH zuständig. Die Firma Leyrer und Graf führte Teile der baulichen Umsetzung durch. Für die elektrotechnische Ausführung der Ampelanlage war die Firma Swarco verantwortlich.

In den Spitzenzeiten nutzen rund dreißig bis vierzig Fußgängerinnen und Fußgänger pro Stunde die Querung. Der neue Übergang sorgt für eine sichere Verbindung und verbessert damit den Schulweg im gesamten Umfeld. Die Ampelanlage ermöglicht eine klare Führung und erhöht die Sicherheit.

Bürgermeister Christian Gepp betont: „Die starke Nutzung in den Spitzenzeiten hat klar gezeigt, wie wichtig diese Maßnahme war. Wir reagieren damit gezielt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung.“